Dezember 2025 (Nr. 100)

48. Jahrestagung der DGfS vom 25. bis 27. Februar 2026 an der Universität Trier 

Rahmenthema: Tracing Patterns – Sprachlichen Mustern auf der Spur

Kontaktadresse: dgfs2025@uni-trier.de

Homepage: www.dgfs2026.uni-trier.de

Auf dieser Website finden Sie auch die Angaben zur Anmeldung, den Programmen und weitere Informationen zu Hotelunterkünften während der Tagung. Die Anmeldung zur Tagung ist über diese Website ab dem 15. Dezember 2025 möglich.

Registrierung: ab 15. Dezember 2025

Veranstaltungsort:

Universität Trier 

Campus I

Universitätsring 15

54296 Trier 

Satellitenveranstaltungen

Dienstag, 24. Februar 2026, ab 13 Uhr: Promotionsforum zum Thema „AI for Sciences – Chances, Challenges and Perspectives“ (englische Sprache; Anmeldung über die allgemeine Konferenzanmeldung auf der Website) 

Dienstag, 24. Februar 2026, ab 13 Uhr: Tutorium der Computerlinguistik zum Thema „LLMs as Human Simulacra: Opportunities and Limitations from a Linguistic Perspective“ (englische Sprache; Anmeldung über die allgemeine Konferenzanmeldung auf der Website)

Dienstag, 24. Februar 2026, ab 8.30 Uhr: Jahrestagung der Arbeitsgruppe Linguistische Pragmatik (ALP) zum Thema „Pragmatik & Künstliche Intelligenz: Pragmatische Kompetenz zwischen Mensch und Maschine” (Anmeldung über die ALP, https://www.alp-verein.de/

Tagungsordnung der DGfS-Mitgliederversammlung

TOP 1. Genehmigung der Tagesordnung 

TOP 2. Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung 2025 

TOP 3. Rechenschaftsbericht des Vorstandes 

3.1. Bericht der 1. Vorsitzenden 

3.2. Bericht des 2. Vorsitzenden 

3.3. Bericht der Sekretärin 

3.4. Bericht des Kassiers 

TOP 4. Bericht der Kassenprüfer 

TOP 5. Entlastung des Vorstands 

TOP 6. Berichte und Anträge 

6.1. Redaktion der ZS 

6.2. Sektion Computerlinguistik 

6.3. Lehramtsinitiative 

6.4. Öffentlichkeitsarbeit 

6.5. Ethikkommission 

TOP 7. Geplante Unterstützungen durch die DGfS 

TOP 8. Zukünftige Jahrestagungen 

TOP 9. Wahlen 

9.1 Wahl der Wahlleitung 

9.2 Wahl des 1. Vorsitzes

9.3 Wahl des 2. Vorsitzes 

9.4 Wahl des Sekretariats 

9.5 Wahl der Finanzverwaltung 

9.6 Wahl von Beiratsmitgliedern 

9.7 Wahl von zwei Personen für die Kassenprüfung 

9.8 Wahl von drei Mitgliedern des Programmausschusses der Jahrestagung 

9.9 Wahl zwei neuer Mitglieder für die ZS Redaktion (Prof. Dr. Anna Kocher und Prof. Dr. Melanie Weirich) 

TOP 10. Verschiedenes

Bericht des Vorstandes und Beirats

Aufruf zu Kandidaturen für die Position des Kassiers 

Unser derzeitiger Kassier Prof. Marcel Schlechtweg stellt sich 2026 nicht erneut zur Wahl. Daher muss auf der nächsten Mitgliederversammlung in Trier die Position neu besetzt werden. Dafür suchen wir interessierte Mitglieder.

Für konkretere Informationen bezüglich der Aufgaben des Kassiers können Sie sich bitte direkt an Marcel Schlechtweg wenden (kassier@dgfs.de). Bitte melden Sie sich bei der Sekretärin Tatjana Zybatow (sekretaer@dgfs.de), wenn Sie Interesse an einer Kandidatur haben.

DGfS-Sommerschule 2026

Organisiert von: SFB 1646 – Sprachliche Kreativität in der Kommunikation 

Webseite: https://www.uni-bielefeld.de/sfb/sfb1646/veranstaltungen/summer-school-2026/ 

Datum: 10.-21. August 2026 

Veranstaltungsort: Universität Bielefeld

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass die nächste DGfS-Sommer-Schule vom 10. bis 21. August 2026 an der Universität Bielefeld stattfinden wird. Die Sommerschule richtet sich an Nachwuchswissenschaftler:innen (fortgeschrittene Masterstudierende, Doktorand:innen und Postdoktorand:innen).

Die Sommerschule bietet 32 einwöchige Kurse zu verschiedenen Themen aus den Bereichen Linguistische Grundlagen, Syntax/Morphologie, Semantik/Pragmatik und Linguistische Kreativität. 

Jeder Kurs findet von Montag bis Freitag in vier parallelen Sitzungen mit jeweils 1,5 Stunden pro Tag statt. Zurzeit stellt das Organisationsteam in Bielefeld ein spannendes Programm mit renommierten Linguist:innen aus aller Welt zusammen. 

Es gibt Kurse unter anderem von: 

  • Theresa Biberauer (Universität Cambridge, Großbritannien) 
  • Anne Breitbarth (Universität Gent, Belgien) 
  • Jessica Coon (McGill University, Kanada) 
  • Michael Yoshitaka Erlewine (National University of Singapore, Singapur)
  • Hans-Martin Gärtner (Forschungszentrum für Linguistik, Ungarn) 
  • Berit Gehrke (Humboldt-Universität zu Berlin, Deutschland) 
  • Fritz Günther (Humboldt-Universität zu Berlin, Deutschland) 
  • Daniel Gutzmann (Ruhr-Universität Bochum, Deutschland) 
  • Beata Gyuris (Forschungszentrum für Linguistik, Ungarn) 
  • Caroline Heycock (Universität Edinburgh, Großbritannien) 
  • Louise McNally (Pompeu Fabra Universität, Spanien) 
  • David Pesetsky (Massachusetts Institute of Technology, USA) 
  • Thomas Weskott (Universität Göttingen, Deutschland) 
  • Martina Wiltschko (Pompeu Fabra Universität, Spanien)

Eine vollständige Kurs-Liste wird im neuen Jahr auf der Webseite bekannt gegeben. 

Weitere Informationen: Informationen zur Gebühr, Registrierung, Reiseplanung sowie zur Bewerbung für ein DGfS-Stipendium finden Sie demnächst auf der Webseite. 

DGfS goes South

Auf Grundlage der Diskussion in der 47. Mitgliederversammlung wurde die neue Initiative „DGfS goes South“ eingerichtet. Die Organisation übernehmen (in alphabetischer Reihenfolge): 

  • Miriam Butt (Universität Konstanz)
  • Jakob Maché (Universidade de Lisboa)
  • Onur Özsoy (Universität zu Köln)
  • Ruben van de Vijver (Heinrich-Heine-Universität)
  • Malte Zimmermann (Universität Potsdam)

Ziel des Förderprojekts ist es, die Linguistik in Ländern zu fördern, die nach Weltbank nicht als High-Income-Staaten klassifiziert werden (im Folgenden ‚Global South‘), und wo Forschung aus finanziellen Gründen häufig nicht hinreichend gefördert werden kann. Gleichzeitig wird in diesen Staaten eine Vielzahl untererforschter Sprachen gesprochen, die für viele Mitglieder der DGfS von hohem Interesse für ihre eigene Forschung sind. Die DGfS möchte mit der finanziellen Förderung

  • Personen und Standorte in diesen Regionen nachhaltig und systematisch fördern 
  • Diversität in theoretischen Zugängen und methodischen Ansätzen schaffen
  • Langfristige Forschungspartner*innen im Ausland gewinnen
  • Möglichkeiten zur Ausbildung von Nachwuchswissenschaftler*innen schaffen

Für die Linguistik in Deutschland und damit für Forscher*innen in Deutschland ergibt sich damit 

Die Kommission erarbeitet zur Zeit in Zusammenarbeit mit dem Vorstand Ideen zur Umsetzung dieses Vorhabens. Die Förderung wird global sein und soll alle Länder, die unter den Begriff ‚Global South‘ fallen, einschließen. 

Im Moment gibt es bereits zwei konkrete Förderungen für 2026: 

  1. 2 Stipendien für die DGfS-Sommerschule 2026 in Bielefeld für Nachwuchswissenschaftler*innen aus dem Global South (offene Ausschreibung): https://www.uni-bielefeld.de/sfb/sfb1646/veranstaltungen/summer-school-2026/ 
  2. Stipendien/Förderung für die African Linguistics Summerschool 2026 in Dar Es Salaam, Tansania: https://sites.google.com/view/als6/home

Es sollen auch in Zukunft weitere Projekte unterstützt werden. Kriterien sind:

  • Eine gut funktionierende, bestehende und immer wiederkehrende Veranstaltungsreihe (z.B. Sommerschulen), die die DGfS gewinnbringend unterstützen kann.
  • Ein bestehendes Engagement von DGfS Mitglieder(n) 

Ein Antrag auf Unterstützung kann jederzeit bei der DGfS gestellt werden. Die Veranstaltungsreihe sollte beschrieben werden, die Verantwortlichkeiten klar dargestellt, der Mehrwert der DGfS und die Unterstützung für beide Seiten sollte herausgearbeitet werden und das bestehende Engagement von DGfS-Mitglieder(n) sollte beschrieben werden.

Bericht der Sektion Computerlinguistik

Die Vorbereitungen für die DGfS Jahrestagung 2026 laufen auf Hochtouren. Simon Münker, Nils Schwager und Kai Kugler von der Universität Trier werden am Dienstag das CL-Tutorium zum Thema ‚LLMs as Human Simulacra: Opportunities and Limitations from a Linguistic Perspective‘ halten. Interessierte können sich direkt bei der Konferenzregistrierung anmelden. Für die DGfS-CL-Postersession wurden 11 Poster angenommen.

Auch die CL Fall School 2026 ist in Planung! Michael Roth wird als Organisator wird vom 22. September bis 2. Oktober 2026 CL-Begeisterte an der TU Nürnberg willkommen heißen. Die Kurse und weitere Information werden Anfang 2026 bekannt gegeben.

KONVENS, die internationale Konferenz zur Verarbeitung natürlicher Sprache, wird vom 14.-17. September 2026 an der Universität Hamburg stattfinden. Mehr Informationen gibt es hier: https://konvens2026.uni-hamburg.de/

Bericht der Zeitschrift für Sprachwissenschaft

Die renommierte Zeitschrift für Sprachwissenschaft hat ihr erstes Jahr als Diamond-OA-Zeitschrift erfolgreich abgeschlossen und sich dabei international neu aufgestellt. Im Jahr 2025 sind zwei reguläre Hefte (44.1 und 44.2) mit AutorInnen aus Belgien, China, Deutschland, Kanada und Spanien erschienen. Die Hefte können unter folgendem Link eingesehen werden: https://ojs.ub.uni-konstanz.de/zs/index.php/main/index. Das Interesse an der Zeitschrift ist weiter gestiegen, was sich in einer höheren Anzahl eingereichter Artikel sowie Anfragen für Sonderhefte zeigt. Das Konzept der Veröffentlichung der Artikel, sobald sie nach der Annahme produziert sind, lässt sich hervorragend umsetzen und führt zu schnelleren und gleichzeitig qualitativ weiterhin hochwertigen
Publikationen.

Aus personeller Sicht sind folgende Punkte von Relevanz:

Im Copyediting steht ein Wechsel an. Yvonne Viesel, die u.a. für die Erstellung des professionellen Stylesheets verantwortlich war, verlässt die ZS. Das Lektorat Müller wird in Zukunft ihre Aufgaben übernehmen. Darüber hinaus plant die Redaktion, sich zur nächsten Mitgliederversammlung um zwei neue Mitglieder zu vergrößern. Prof. Dr. Anna Kocher (Eichstätt-Ingolstadt) und Prof. Dr. Melanie Weirich (Jena) sollen künftig als Mitglieder der Redaktion tätig werden.

Gleichzeitig plant die aktuelle Federführung um Prof. Dr. Ingo Feldhausen (Nancy) und Prof. Dr. Mathias Scharinger (Marburg) eine Verlängerung ihrer Redaktionszeit um zwei Jahre. Der erfolgreiche Abschluss des Übergangsprozesses zur Diamond-OA-Zeitschrift sowie die Verfeinerung der neuen redaktionsinternen Prozesse sind somit gewährleistet. Zudem kann die neue Federführung schrittweise eingearbeitet werden.

Bericht der Ethikkommission (Stand: 05.12.2025)

Die Ethikkommission der DGfS hat die Aufgabe, experimentelle Verfahren in der Sprachwissenschaft auf ihre ethische Verträglichkeit hin zu überprüfen. Hinweise zur Antragstellung sind auf Deutsch und Englisch auffindbar unter: https://dgfs.de/de/assets/content/Dokumente/Ethikkommission/hinweise.pdf Auch der Kurzfragebogen sowie der Fragebogen für studentische Abschlussarbeiten stehen seit 2025 als englische Version zur Verfügung.

Mitglieder

Frank Seifert schied aus der Ethikkommission aus. Martin Haase übernahm den Vorsitz als Nachfolger von Angela Grimm.

Antragseingänge

Die Nachfrage nach Stellungnahmen ist im Jahr 2025 gegenüber 2024 leicht zurückgegangen. Im Vergleich zu 2024 mit 25 eingegangenen Einträgen sind im Jahr 2025 bisher 20 Einträge eingegangen, von denen 13 positiv beschieden wurden. Sieben Anträge befinden sich noch in Bearbeitung bzw. sind, unter Angabe von Änderungsauflagen, an die Antragstellenden zurückgegangen. Unter den 20 eingegangenen Anträgen befanden sich eine studentische Abschlussarbeit, acht Kurzfragebögen für behaviorale Untersuchungen mit gesunden Erwachsenen, drei Laborvoten (davon sind zwei Beurteilungen noch offen), sechs Einzelanträge und ein Antrag mit mehreren Antragstellenden.

Datenschutzrechtliche Prüfung

Seit 2024 verzichtet die Ethikkommission darauf, dass Antragsteller*innen eine positive Stellungnahme des Datenschutzbeauftragten ihrer Einrichtung, eine sog. datenschutzrechtliche Prüfung, vorlegen. Datenschutzrechtliche Aspekte müssen jedoch weiterhin in den Anträgen an die Ethikkommission erläutert werden. Die Ethikkommission weist darauf hin, dass der Verzicht auf die Stellungnahme unsererseits die Antragstellenden nicht von einer datenschutzrechtlichen Prüfung ihres Vorhabens entbindet.

Nachträgliche Voten

Seit 2024 verzichtet die Ethikkommission darauf, dass Antragsteller*innen eine positive Stellungnahme des
Datenschutzbeauftragten ihrer Einrichtung, eine sog. datenschutzrechtliche Prüfung, vorlegen. Datenschutzrechtliche Aspekte müssen jedoch weiterhin in den Anträgen an die Ethikkommission erläutert werden. Die Ethikkommission weist darauf hin, dass der Verzicht auf die Stellungnahme unsererseits die Antragstellenden nicht von einer datenschutzrechtlichen Prüfung ihres Vorhabens entbindet.

Martin Haase

Vorsitzender der Ethikkommission

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