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	<title>Deutsche Gesellschaft für Sprachwissenschaft &#8211; DGfS</title>
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	<title>Deutsche Gesellschaft für Sprachwissenschaft &#8211; DGfS</title>
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		<title>AG-Vorschläge für Jahrestagung 2027</title>
		<link>https://dgfs.de/blog/ag-vorschlaege-fuer-jahrestagung-2027/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Kristin Kopf]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2026 11:15:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitteilungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bis zum 15. April 2026 können DGfS-Mitglieder Vorschläge für AGs bei der nächsten Jahrestagung einreichen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dgfs.de/blog/ag-vorschlaege-fuer-jahrestagung-2027/">AG-Vorschläge für Jahrestagung 2027</a> erschien zuerst auf <a href="https://dgfs.de">Deutsche Gesellschaft für Sprachwissenschaft - DGfS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die nächste Jahrestagung der DGfS findet vom <strong>02.- 05. März 2027 in Jena</strong> statt. Das Rahmenthema lautet:</p>



<p><strong>Sprache unter dem Mikroskop – Beobachtung, Analyse, Theorie</strong></p>



<p>Wir laden Sie wieder ein, Vorschläge für einzurichtende Arbeitsgruppen zu machen. Es können auch AG-Vorschläge ohne Bezug zum Rahmenthema berücksichtigt werden.</p>



<p>Arbeitsgruppen können als Lang-AGs oder Kurz-AGs durchgeführt werden. Für Lang-AGs stehen 10 Stunden, für Kurz-AGs 5 Stunden Zeit zur Verfügung. Für Vorträge (inkl. Diskussion) stehen einstündige oder halbstündige Slots zur Verfügung. AG-Vorschläge müssen eine Angabe enthalten, welche Art von AG beantragt wird. Dabei gibt es drei Optionen: ‚nur als Kurz-AG‘, ‚nur als Lang-AG‘, oder ‚sowohl als auch möglich‘.  Mindestens eine Person im vorschlagenden AG-Team muss Mitglied der DGfS sein.</p>



<p>Die Vorschläge müssen bis spätestens <strong>15. April 2026 </strong>beim federführenden Mitglied des Programmausschusses, Petra Schulz, eingegangen sein – vorzugsweise per E-Mail (am besten als Word- und pdf-Datei). Verbindlich einzuhalten ist das Format für die Vorschläge: 1,5-zeilig, 12 Punkt, nicht mehr als 1 Seite DIN A4.</p>



<p>Adresse des federführenden Mitglieds des Programmausschusses:</p>



<p><strong>Petra Schulz</strong><br>Goethe-Universität Frankfurt<br>Institut für Psycholinguistik<br>Norbert-Wollheim-Platz 1<br>D-60629 Frankfurt/Main<br>E-Mail: <a href="mailto:p.schulz@em.uni-frankfurt.de">p.schulz@em.uni-frankfurt.de</a></p>



<p>Später eintreffende AG-Vorschläge können nicht berücksichtig werden. Weitere Einzelheiten zur Organisation von AGs entnehmen Sie bitte <a href="https://dgfs.de/jahrestagung/#ag-richtlinien">den AG-Richtlinien für Jahrestagungen</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dgfs.de/blog/ag-vorschlaege-fuer-jahrestagung-2027/">AG-Vorschläge für Jahrestagung 2027</a> erschien zuerst auf <a href="https://dgfs.de">Deutsche Gesellschaft für Sprachwissenschaft - DGfS</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Stipendien für die DGfS-Sommerschule 2026</title>
		<link>https://dgfs.de/blog/stipendien-fuer-die-dgfs-sommerschule-2026/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Kristin Kopf]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Feb 2026 10:25:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitteilungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die DGfS vergibt Stipendien für die DGfS-Sommerschule 2026 in Bielefeld</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dgfs.de/blog/stipendien-fuer-die-dgfs-sommerschule-2026/">Stipendien für die DGfS-Sommerschule 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://dgfs.de">Deutsche Gesellschaft für Sprachwissenschaft - DGfS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die DGfS vergibt zwei Stipendien für die DGfS-Sommerschule 2026 in Bielefeld für Nachwuchswissenschaftler und Nachwuchswissenschaftlerinnen aus dem Global South und fünf Stipendien für Nachwuchs aus Deutschland ohne Förderung der Heimatuniversität oder anderer Geldgeber. Details: <a href="https://www.uni-bielefeld.de/sfb/sfb1646/veranstaltungen/summer-school-2026/">https://www.uni-bielefeld.de/sfb/sfb1646/veranstaltungen/summer-school-2026/</a></p>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dgfs.de/blog/stipendien-fuer-die-dgfs-sommerschule-2026/">Stipendien für die DGfS-Sommerschule 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://dgfs.de">Deutsche Gesellschaft für Sprachwissenschaft - DGfS</a>.</p>
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		<item>
		<title>Neue Internetpräsenz</title>
		<link>https://dgfs.de/blog/neue-internetpraesenz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Kristin Kopf]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2026 17:33:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitteilungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die DGfS hat eine neue Internetpräsenz</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dgfs.de/blog/neue-internetpraesenz/">Neue Internetpräsenz</a> erschien zuerst auf <a href="https://dgfs.de">Deutsche Gesellschaft für Sprachwissenschaft - DGfS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die DGfS hat eine neue Internetpräsenz, die von Kristin Kopf administriert wird. Gerne können Sie sich mit Hinweisen und Anregungen an <a href="mailto:website@dgfs.de">website@dgfs.de</a> wenden.</p>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dgfs.de/blog/neue-internetpraesenz/">Neue Internetpräsenz</a> erschien zuerst auf <a href="https://dgfs.de">Deutsche Gesellschaft für Sprachwissenschaft - DGfS</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>DGfS International</title>
		<link>https://dgfs.de/blog/dgfs-international/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Kristin Kopf]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Feb 2026 10:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitteilungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im März 2025 wurde die neue Initiative DGfS International eingerichtet. Ziel der Initiative ist es, die Linguistik in Ländern zu fördern, die nach Weltbank nicht als High-Income-Staaten klassifiziert werden ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dgfs.de/blog/dgfs-international/">DGfS International</a> erschien zuerst auf <a href="https://dgfs.de">Deutsche Gesellschaft für Sprachwissenschaft - DGfS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Im März 2025 wurde die neue Initiative DGfS International eingerichtet. Ziel der Initiative ist es, die Linguistik in Ländern zu fördern, die nach Weltbank nicht als High-Income-Staaten klassifiziert werden, und wo Forschung aus finanziellen Gründen häufig nicht hinreichend gefördert werden kann. Gleichzeitig wird in diesen Staaten eine Vielzahl untererforschter Sprachen gesprochen, die für viele Mitglieder der DGfS von hohem Interesse für ihre eigene Forschung sind.</p>



<p>Die Organisation der Initiative haben übernommen (in alphabetischer Reihenfolge):&nbsp;<br>• Miriam Butt (Universität Konstanz)&nbsp;<br>• Jakob Maché (Universidade de Lisboa)&nbsp;<br>• Onur Özsoy (Universität zu Köln)&nbsp;<br>• Ruben van de Vijver (Heinrich-Heine-Universität)&nbsp;<br>• Malte Zimmermann (Universität Potsdam)&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dgfs.de/blog/dgfs-international/">DGfS International</a> erschien zuerst auf <a href="https://dgfs.de">Deutsche Gesellschaft für Sprachwissenschaft - DGfS</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Dezember 2025 (Nr. 100)</title>
		<link>https://dgfs.de/blog/dezember-2025-nr-100/</link>
					<comments>https://dgfs.de/blog/dezember-2025-nr-100/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kristin Kopf]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Dec 2025 21:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>48. Jahrestagung der DGfS vom 25. bis 27. Februar 2026 an der Universität Trier&#160; Rahmenthema: Tracing Patterns – Sprachlichen Mustern auf der Spur Kontaktadresse: dgfs2025@uni-trier.de Homepage:&#160;www.dgfs2026.uni-trier.de Auf dieser Website finden Sie auch die Angaben zur Anmeldung, den Programmen und weitere Informationen zu Hotelunterkünften während der Tagung. Die Anmeldung zur Tagung ist über diese Website ab [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dgfs.de/blog/dezember-2025-nr-100/">Dezember 2025 (Nr. 100)</a> erschien zuerst auf <a href="https://dgfs.de">Deutsche Gesellschaft für Sprachwissenschaft - DGfS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading" id="ueberblick"><strong>48. Jahrestagung der DGfS vom 25. bis 27. Februar 2026 an der Universität Trier&nbsp;</strong></h2>



<p><strong>Rahmenthema</strong>: Tracing Patterns – Sprachlichen Mustern auf der Spur</p>



<p><strong>Kontaktadresse: </strong><a href="mailto:dgfs2025@uni-trier.de">dgfs2025@uni-trier.de</a></p>



<p><strong>Homepage:&nbsp;</strong><a href="http://www.dgfs2026.uni-trier.de">www.dgfs2026.uni-trier.de</a></p>



<p>Auf dieser Website finden Sie auch die Angaben zur Anmeldung, den Programmen und weitere Informationen zu Hotelunterkünften während der Tagung. Die Anmeldung zur Tagung ist über diese Website ab dem 15. Dezember 2025 möglich.</p>



<p><strong>Registrierung</strong>: ab 15. Dezember 2025</p>



<p><strong>Veranstaltungsort:</strong> </p>



<div class="wp-block-group is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<p>Universität Trier&nbsp; </p>



<p>Campus I</p>



<p>Universitätsring 15</p>



<p>54296 Trier&nbsp;</p>
</div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Satellitenveranstaltungen</strong></h3>



<p>Dienstag, 24. Februar 2026, ab 13 Uhr: <strong>Promotionsforum zum Thema „AI for Sciences –</strong> <strong>Chances, Challenges and Perspectives“</strong> (englische Sprache; Anmeldung über die allgemeine Konferenzanmeldung auf der Website)&nbsp;</p>



<p>Dienstag, 24. Februar 2026, ab 13 Uhr: <strong>Tutorium der Computerlinguistik zum Thema „LLMs as Human Simulacra: Opportunities and Limitations from a Linguistic&nbsp;Perspective“</strong> (englische Sprache; Anmeldung über die allgemeine Konferenzanmeldung auf der Website)</p>



<p>Dienstag, 24. Februar 2026, ab 8.30 Uhr: <strong>Jahrestagung der Arbeitsgruppe Linguistische Pragmatik (ALP)</strong> zum Thema „Pragmatik &amp; Künstliche Intelligenz: Pragmatische Kompetenz zwischen Mensch und Maschine” (Anmeldung über die ALP, <a href="https://www.alp-verein.de/">https://www.alp-verein.de/</a>)&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="details"><strong>Tagungsordnung der DGfS-Mitgliederversammlung</strong></h2>



<p><strong>TOP 1. Genehmigung der Tagesordnung&nbsp;</strong></p>



<p><strong>TOP 2. Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung 2025&nbsp;</strong></p>



<p><strong>TOP 3. Rechenschaftsbericht des Vorstandes&nbsp;</strong></p>



<p>3.1. Bericht der 1. Vorsitzenden&nbsp;</p>



<p>3.2. Bericht des 2. Vorsitzenden&nbsp;</p>



<p>3.3. Bericht der Sekretärin&nbsp;</p>



<p>3.4. Bericht des Kassiers&nbsp;</p>



<p><strong>TOP 4. Bericht der Kassenprüfer&nbsp;</strong></p>



<p><strong>TOP 5. Entlastung des Vorstands&nbsp;</strong></p>



<p><strong>TOP 6. Berichte und Anträge&nbsp;</strong></p>



<p>6.1. Redaktion der ZS&nbsp;</p>



<p>6.2. Sektion Computerlinguistik&nbsp;</p>



<p>6.3. Lehramtsinitiative&nbsp;</p>



<p>6.4. Öffentlichkeitsarbeit&nbsp;</p>



<p>6.5. Ethikkommission&nbsp;</p>



<p><strong>TOP 7. Geplante Unterstützungen durch die DGfS</strong>&nbsp;</p>



<p><strong>TOP 8. Zukünftige Jahrestagungen&nbsp;</strong></p>



<p><strong>TOP 9. Wahlen&nbsp;</strong></p>



<p>9.1 Wahl der Wahlleitung&nbsp;</p>



<p>9.2 Wahl des 1. Vorsitzes</p>



<p>9.3 Wahl des 2. Vorsitzes&nbsp; </p>



<p>9.4 Wahl des Sekretariats&nbsp;</p>



<p>9.5 Wahl der Finanzverwaltung&nbsp;</p>



<p>9.6 Wahl von Beiratsmitgliedern&nbsp;</p>



<p>9.7 Wahl von zwei Personen für die Kassenprüfung&nbsp;</p>



<p>9.8 Wahl von drei Mitgliedern des Programmausschusses der Jahrestagung&nbsp;</p>



<p>9.9 Wahl zwei neuer Mitglieder für die ZS Redaktion (Prof. Dr. Anna Kocher und Prof. Dr. Melanie Weirich)&nbsp; </p>



<p><strong>TOP 10. Verschiedenes</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="details"><strong>Bericht des Vorstandes und Beirats</strong></h2>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Aufruf zu Kandidaturen für die Position des Kassiers&nbsp;</strong></h3>



<p>Unser derzeitiger Kassier Prof. Marcel Schlechtweg stellt sich 2026 nicht erneut&nbsp;zur Wahl. Daher muss auf der nächsten Mitgliederversammlung in Trier die&nbsp;Position neu besetzt werden. Dafür suchen wir interessierte Mitglieder.</p>



<p>Für konkretere Informationen bezüglich der Aufgaben des Kassiers können Sie sich bitte direkt an Marcel Schlechtweg wenden (<a href="mailto:kassier@dgfs.de">kassier@dgfs.de</a>).&nbsp;Bitte melden Sie sich bei der Sekretärin Tatjana Zybatow (<a href="mailto:sekretaer@dgfs.de">sekretaer@dgfs.de</a>),&nbsp;wenn Sie Interesse an einer Kandidatur haben.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>DGfS-Sommerschule 2026</strong></h3>



<p><strong>Organisiert von</strong>: SFB 1646 – Sprachliche Kreativität in der Kommunikation&nbsp;</p>



<p><strong>Webseite</strong>: <a href="https://www.uni-bielefeld.de/sfb/sfb1646/veranstaltungen/summer-school-2026/">https://www.uni-bielefeld.de/sfb/sfb1646/veranstaltungen/summer-school-2026/</a>&nbsp;</p>



<p><strong>D</strong><strong>atum</strong>: 10.-21. August 2026&nbsp;</p>



<p><strong>Veranstaltungsort</strong>: Universität Bielefeld</p>



<p>Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass die nächste DGfS-Sommer-Schule vom 10. bis 21. August 2026 an der Universität Bielefeld stattfinden wird.&nbsp;Die Sommerschule richtet sich an Nachwuchswissenschaftler:innen (fortgeschrittene Masterstudierende, Doktorand:innen und Postdoktorand:innen).</p>



<p>Die Sommerschule bietet 32 einwöchige Kurse zu verschiedenen Themen aus&nbsp;den Bereichen Linguistische Grundlagen, Syntax/Morphologie,&nbsp;Semantik/Pragmatik und Linguistische Kreativität.&nbsp;</p>



<p>Jeder Kurs findet von Montag bis Freitag in vier parallelen Sitzungen mit jeweils&nbsp;1,5 Stunden pro Tag statt. Zurzeit stellt das Organisationsteam in Bielefeld ein spannendes Programm mit renommierten Linguist:innen aus aller Welt&nbsp;zusammen.&nbsp;</p>



<p>Es gibt Kurse unter anderem von:&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Theresa Biberauer (Universität Cambridge, Großbritannien)&nbsp;</li>



<li>Anne Breitbarth (Universität Gent, Belgien)&nbsp;</li>



<li>Jessica Coon (McGill University, Kanada)&nbsp;</li>



<li>Michael Yoshitaka Erlewine (National University of Singapore, Singapur)</li>



<li>Hans-Martin Gärtner (Forschungszentrum für Linguistik, Ungarn)&nbsp;</li>



<li>Berit Gehrke (Humboldt-Universität zu Berlin, Deutschland)&nbsp;</li>



<li>Fritz Günther (Humboldt-Universität zu Berlin, Deutschland)&nbsp;</li>



<li>Daniel Gutzmann (Ruhr-Universität Bochum, Deutschland)&nbsp;</li>



<li>Beata Gyuris (Forschungszentrum für Linguistik, Ungarn)&nbsp;</li>



<li>Caroline Heycock (Universität Edinburgh, Großbritannien)&nbsp;</li>



<li>Louise McNally (Pompeu Fabra Universität, Spanien)&nbsp;</li>



<li>David Pesetsky (Massachusetts Institute of Technology, USA)&nbsp;</li>



<li>Thomas Weskott (Universität Göttingen, Deutschland)&nbsp;</li>



<li>Martina Wiltschko (Pompeu Fabra Universität, Spanien)</li>
</ul>



<p>Eine vollständige Kurs-Liste wird im neuen Jahr auf der Webseite bekannt&nbsp;gegeben.&nbsp;</p>



<p><strong>Weitere Informationen:&nbsp;</strong>Informationen zur Gebühr, Registrierung, Reiseplanung sowie zur Bewerbung für ein DGfS-Stipendium finden Sie demnächst auf der Webseite.<strong>&nbsp;</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fazit"><strong>DGfS goes South</strong></h3>



<p>Auf Grundlage der Diskussion in der 47. Mitgliederversammlung wurde die neue Initiative „DGfS goes South“ eingerichtet. Die Organisation übernehmen (in alphabetischer Reihenfolge):&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Miriam Butt (Universität Konstanz)</li>



<li>Jakob Maché (Universidade de Lisboa)</li>



<li>Onur Özsoy (Universität zu Köln)</li>



<li>Ruben van de Vijver (Heinrich-Heine-Universität)</li>



<li>Malte Zimmermann (Universität Potsdam)</li>
</ul>



<p>Ziel des Förderprojekts ist es, die Linguistik in Ländern zu fördern, die nach&nbsp;Weltbank nicht als High-Income-Staaten klassifiziert werden (im Folgenden&nbsp;‚Global South‘), und wo Forschung aus finanziellen Gründen häufig nicht&nbsp;hinreichend gefördert werden kann. Gleichzeitig wird in diesen Staaten eine&nbsp;Vielzahl untererforschter Sprachen gesprochen, die für viele Mitglieder der DGfS von hohem Interesse für ihre eigene Forschung sind.&nbsp;Die DGfS möchte mit der finanziellen Förderung</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Personen und Standorte in diesen Regionen nachhaltig und systematisch fördern&nbsp;</li>



<li>Diversität in theoretischen Zugängen und methodischen Ansätzen schaffen</li>



<li>Langfristige Forschungspartner*innen im Ausland gewinnen</li>



<li>Möglichkeiten zur Ausbildung von Nachwuchswissenschaftler*innen schaffen</li>
</ul>



<p>Für die Linguistik in Deutschland und damit für Forscher*innen in Deutschland ergibt sich damit&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Zugang zu weniger erforschten Sprachen</li>



<li>Förderung des Erhalts bedrohter Sprachen</li>



<li>Beitrag zur UNESCO Indigenous Language Decade 2022-2032: <a href="https://www.unesco.org/en/decades/indigenous-languages">https://www.unesco.org/en/decades/indigenous-languages</a></li>
</ul>



<p>Die Kommission erarbeitet zur Zeit in Zusammenarbeit mit dem Vorstand Ideen zur Umsetzung dieses Vorhabens. Die Förderung wird global sein und soll alle Länder, die unter den Begriff ‚Global South‘ fallen, einschließen.&nbsp;</p>



<p>Im Moment gibt es bereits zwei konkrete Förderungen für 2026:&nbsp;</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>2 Stipendien für die DGfS-Sommerschule 2026 in Bielefeld für&nbsp;Nachwuchswissenschaftler*innen aus dem Global South (offene&nbsp;Ausschreibung):&nbsp;<a href="https://www.uni-bielefeld.de/sfb/sfb1646/veranstaltungen/summer-school-2026/">https://www.uni-bielefeld.de/sfb/sfb1646/veranstaltungen/summer-school-2026/</a>&nbsp;</li>



<li>Stipendien/Förderung für die African Linguistics Summerschool 2026 in Dar Es Salaam, Tansania:&nbsp;<a href="https://sites.google.com/view/als6/home">https://sites.google.com/view/als6/home</a></li>
</ol>



<p>Es sollen auch in Zukunft weitere Projekte unterstützt werden. Kriterien sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Eine gut funktionierende, bestehende und immer wiederkehrende&nbsp;Veranstaltungsreihe (z.B. Sommerschulen), die die DGfS gewinnbringend unterstützen kann.</li>



<li>Ein bestehendes Engagement von DGfS Mitglieder(n)&nbsp;</li>
</ul>



<p>Ein Antrag auf Unterstützung kann jederzeit bei der DGfS gestellt werden. Die&nbsp;Veranstaltungsreihe sollte beschrieben werden, die Verantwortlichkeiten klar&nbsp;dargestellt, der Mehrwert der DGfS und die Unterstützung für beide Seiten sollte herausgearbeitet werden und das bestehende Engagement von DGfS-Mitglieder(n) sollte beschrieben werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Bericht der Sektion Computerlinguistik</strong></h2>



<p>Die Vorbereitungen für die DGfS Jahrestagung 2026 laufen auf Hochtouren.&nbsp;Simon Münker, Nils Schwager und Kai Kugler von der Universität Trier werden&nbsp;am Dienstag das CL-Tutorium zum Thema &#8218;LLMs as Human Simulacra:&nbsp;Opportunities and Limitations from a Linguistic Perspective&#8216; halten. Interessierte können sich direkt bei der Konferenzregistrierung anmelden. Für die DGfS-CL-Postersession wurden 11 Poster angenommen.</p>



<p>Auch die CL Fall School 2026 ist in Planung! Michael Roth wird als Organisator&nbsp;wird vom 22. September bis 2. Oktober 2026 CL-Begeisterte an der TU&nbsp;Nürnberg willkommen heißen. Die Kurse und weitere Information werden Anfang 2026 bekannt gegeben.</p>



<p>KONVENS, die internationale Konferenz zur Verarbeitung natürlicher Sprache,&nbsp;wird vom 14.-17. September 2026 an der Universität Hamburg stattfinden. Mehr Informationen gibt es hier: <a href="https://konvens2026.uni-hamburg.de/">https://konvens2026.uni-hamburg.de/</a></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Bericht der Zeitschrift für Sprachwissenschaft</strong></h2>



<p>Die renommierte <em>Zeitschrift für Sprachwissenschaft</em> hat ihr erstes Jahr als Diamond-OA-Zeitschrift erfolgreich abgeschlossen und sich dabei international neu aufgestellt. Im Jahr 2025 sind zwei reguläre Hefte (44.1 und 44.2) mit AutorInnen aus Belgien, China, Deutschland, Kanada und Spanien erschienen. Die Hefte können unter folgendem Link eingesehen werden: <a href="https://ojs.ub.uni-konstanz.de/zs/index.php/main/index">https://ojs.ub.uni-konstanz.de/zs/index.php/main/index</a>. Das Interesse an der Zeitschrift ist weiter gestiegen, was sich in einer höheren Anzahl eingereichter Artikel sowie Anfragen für Sonderhefte zeigt. Das Konzept der Veröffentlichung der Artikel, sobald sie nach der Annahme produziert sind, lässt sich hervorragend umsetzen und führt zu schnelleren und gleichzeitig qualitativ weiterhin hochwertigen<br>Publikationen.</p>



<p>Aus personeller Sicht sind folgende Punkte von Relevanz:</p>



<p>Im Copyediting steht ein Wechsel an. Yvonne Viesel, die u.a. für die Erstellung des professionellen Stylesheets verantwortlich war, verlässt die ZS. Das Lektorat Müller wird in Zukunft ihre Aufgaben übernehmen. Darüber hinaus plant die Redaktion, sich zur nächsten Mitgliederversammlung um zwei neue Mitglieder zu vergrößern. Prof. Dr. Anna Kocher (Eichstätt-Ingolstadt) und Prof. Dr. Melanie Weirich (Jena) sollen künftig als Mitglieder der Redaktion tätig werden.</p>



<p>Gleichzeitig plant die aktuelle Federführung um Prof. Dr. Ingo Feldhausen (Nancy) und Prof. Dr. Mathias Scharinger (Marburg) eine Verlängerung ihrer Redaktionszeit um zwei Jahre. Der erfolgreiche Abschluss des Übergangsprozesses zur Diamond-OA-Zeitschrift sowie die Verfeinerung der neuen redaktionsinternen Prozesse sind somit gewährleistet. Zudem kann die neue Federführung schrittweise eingearbeitet werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Bericht der Ethikkommission (Stand: 05.12.2025)</strong></h2>



<p>Die Ethikkommission der DGfS hat die Aufgabe, experimentelle Verfahren in der Sprachwissenschaft auf ihre ethische Verträglichkeit hin zu überprüfen. Hinweise zur Antragstellung sind auf Deutsch und Englisch auffindbar unter: <a href="https://dgfs.de/de/assets/content/Dokumente/Ethikkommission/hinweise.pdf">https://dgfs.de/de/assets/content/Dokumente/Ethikkommission/hinweise.pdf</a> Auch der Kurzfragebogen sowie der Fragebogen für studentische Abschlussarbeiten stehen seit 2025 als englische Version zur Verfügung.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Mitglieder</strong></h3>



<p>Frank Seifert schied aus der Ethikkommission aus. Martin Haase übernahm den Vorsitz als Nachfolger von Angela Grimm.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Antragseingänge</strong></h3>



<p>Die Nachfrage nach Stellungnahmen ist im Jahr 2025 gegenüber 2024 leicht zurückgegangen. Im Vergleich zu 2024 mit 25 eingegangenen Einträgen sind im Jahr 2025 bisher 20 Einträge eingegangen, von denen 13 positiv beschieden wurden. Sieben Anträge befinden sich noch in Bearbeitung bzw. sind, unter Angabe von Änderungsauflagen, an die Antragstellenden zurückgegangen. Unter den 20 eingegangenen Anträgen befanden sich eine studentische Abschlussarbeit, acht Kurzfragebögen für behaviorale Untersuchungen mit gesunden Erwachsenen, drei Laborvoten (davon sind zwei Beurteilungen noch offen), sechs Einzelanträge und ein Antrag mit mehreren Antragstellenden.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Datenschutzrechtliche Prüfung</strong></h3>



<p>Seit 2024 verzichtet die Ethikkommission darauf, dass Antragsteller*innen eine positive Stellungnahme des Datenschutzbeauftragten ihrer Einrichtung, eine sog. datenschutzrechtliche Prüfung, vorlegen. Datenschutzrechtliche Aspekte müssen jedoch weiterhin in den Anträgen an die Ethikkommission erläutert werden. Die Ethikkommission weist darauf hin, dass der Verzicht auf die Stellungnahme unsererseits die Antragstellenden nicht von einer datenschutzrechtlichen Prüfung ihres Vorhabens entbindet.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Nachträgliche Voten</strong></h3>



<p>Seit 2024 verzichtet die Ethikkommission darauf, dass Antragsteller*innen eine positive Stellungnahme des<br>Datenschutzbeauftragten ihrer Einrichtung, eine sog. datenschutzrechtliche Prüfung, vorlegen. Datenschutzrechtliche Aspekte müssen jedoch weiterhin in den Anträgen an die Ethikkommission erläutert werden. Die Ethikkommission weist darauf hin, dass der Verzicht auf die Stellungnahme unsererseits die Antragstellenden nicht von einer datenschutzrechtlichen Prüfung ihres Vorhabens entbindet.</p>



<p>Martin Haase</p>



<p>Vorsitzender der Ethikkommission</p>
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		<title>Die DGfS trauert um Prof. Dr. Peter Suchsland</title>
		<link>https://dgfs.de/blog/die-dgfs-trauert-um-prof-dr-peter-suchsland/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jenny Jaumann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Nov 2025 10:58:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitteilungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die DGfS gedenkt ihres langjährigen Mitglieds Prof. Dr. Peter Suchsland.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Deutsche Gesellschaft für Sprachwissenschaft gedenkt ihres langjährigen Mitglieds Prof. Dr. Peter Suchsland, der nach der Wiedervereinigung als erster „Ost“-Linguist 1994 zum Ersten Vorsitzenden der DGfS gewählt und bis 1997 wiedergewählt wurde. Er ist am 18. Juli 2025 im Alter von 90 Jahren gestorben.</p>



<p>Peter Suchsland stammt aus Jena, hat dort Germanistik und Romanistik studiert, 1965 mit einer Arbeit zur „Sprache der Jenaer Ratsurkunden. Entwicklung von Lauten und Formen 1317-1525“ promoviert und war von 1979 bis zu einem Ruhestand im Jahre 2000 ordentlicher Professor für Germanistische Linguistik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Von 1969 bis 1975 war er am Zentralinstitut für Sprachwissenschaft der Akademie der Wissenschaften der DDR als wissenschaftlicher Abteilungsleiter tätig. Nach seinem philologischen Debüt hat Peter Suchsland den wissenschaftlichen Fokus bald auf die Grammtiktheorie verschoben und Jena – neben Berlin und Leipzig – zu dem dritten international wahrgenommenen Standort der Sprachwissenschaft in der DDR verwandelt.</p>



<p>In den 1980er Jahren organisierte Peter Suchsland in der Semesterpause im Februar an der Sektion Sprachwissenschaft mehrtägige Weiterbildungsseminare, zu denen außer den Jenenser auch die Leipziger Linguisten und Linguistinnen (einschließlich ihrer Doktoranden und Doktorandinnen) pilgerten, um spannende Linguistikkurse von Manfred Bierwisch oder Ewald Lang zu erleben. Auch die von Peter Suchsland organisierten Semantik-Syntax-Symposien zogen viele Interessierte an. Legendär wurde das Interdisziplinäre Symposium vom 17.- 19. Oktober 1989 „Biologische und soziale Grundlagen der Sprache&#8220; (siehe der gleichnamigen Sammelband, herausgegeben von Peter Suchsland im Niemeyer Verlag, Tübingen, 1992), zu dem sich viele Vortragende aus Ost und West zum ersten Mal persönlich kennenlernten und wissenschaftliche Fragestellungen aufwarfen, auf die sie dann in den 1990er Jahren schon gemeinsam – auch auf den Jahrestagungen der DGfS – weiter Antworten suchen konnten.</p>



<p></p>
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		<title>Die DGfS trauert um Prof. Dr. Peter Eisenberg</title>
		<link>https://dgfs.de/blog/die-dgfs-trauert-um-prof-dr-peter-eisenberg/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jenny Jaumann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Oct 2025 10:59:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitteilungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Deutsche Gesellschaft für Sprachwissenschaft trauert um Peter Eisenberg.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Deutsche Gesellschaft für Sprachwissenschaft trauert um Peter Eisenberg, der am 27. September 2025 im Alter von 85 Jahren verstorben ist.</p>



<p>Peter Eisenberg war Gründungsmitglied der DGfS und von 1990 bis 1992 deren Vorsitzender. Sein Arbeitsgebiet war die Grammatik des heutigen Deutschen, die er umfassend in allen ihren Aspekten dargestellt und vermittelt hat. Das Hauptwerk ist der 1986 erstmals erschienene Grundriss der deutschen Grammatik, der in fünfter Auflage und zweibändig, als Das Wort und Der Satz, verfügbar ist (eine sechste Auflage ist im Erscheinen). Eisenberg war auch federführender Herausgeber der 6. Duden-Grammatik von 1998.</p>



<p>Für die DGfS hat Peter Eisenberg an der Kommission für Rechtschreibfragen mitgearbeitet; gegen zentrale Ergebnisse der Reform, insbesondere die Regelungen zu Groß- und Auseinanderschreibung hat er protestiert, und wichtige Verbesserungen gehen auf seine Initiative zurück. Er hat für einen rationalen Umgang mit Anglizismen argumentiert und sich gegen typographische Mittel zur Durchsetzung einer gender-gerechten Sprache eingesetzt. Seine engagierte Haltung hat ihn leider auch dazu veranlasst, in der Auseinandersetzung um eine Neufassung der Satzung aus der DGfS auszutreten.</p>



<p>Zur Sprachwissenschaft gekommen ist Peter Eisenberg über ein Studium der Nachrichtentechnik und der Musik in Berlin an der Technischen Universität und der Universität der Künste(damals Hochschule der Künste). Er studierte Sprachwissenschaft an der Freien Universität Berlin und am Massachusetts Institute of Technology in Cambridge (USA). Der Promotion an der Freien Universität im Jahre 1975 und einer ersten Professur in Hannover folgte die Professur für Deutsche Sprache der Gegenwart an der neugegründeten Universität Potsdam, die er bis zu seiner Emiritierung 2005 innehatte. Seine Arbeit wurde anerkannt durch die Verleihung von Ehrendoktorwürden der Universitäten Bamberg und Roskilde sowie den Konrad-Duden-Preis, den Sigmund-Freud Preis für wissenschaftliche Prosa und den Jacob-Grimm Preis Deutsche Sprache. Er hat als Gastprofessor an zahlreichen ausländischen Universitäten gewirkt, so mehrfach in Peking, in Kairo, in Tiflis, in Paris, in Bangkok, in Szeged und in Bandung.</p>



<p>Die DGfS ehrt Peter Eisenberg als einen meinungsstarken und auseinandersetzungsfreudigen Kollegen, der unsere Gesellschaft über viele Jahre hinweg entscheidend mit geprägt hat und auch in der Öffentlichkeit mit seinen klaren und gut begründeten Meinungen gehört wurde.</p>
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