Preisträger des Wilhelm von Humboldt-Preises

 

Bisherige Preisträger des Wilhelm von Humboldt-Preises für Nachwuchsarbeiten

Auf dieser Seite finden Sie die bisherigen Preisträger des Wilhelm von Humboldt-Preises für Nachwuchsarbeiten in umgekehrter chronologischer Reihenfolge.

 

2018

Preisträgerin Nina-Kristin Pendzich erläutert ihre Dissertation

 

Nina-Kristin Pendzich leistet in ihrer Dissertation "Lexical Nonmanuals in German Sign Language: An empirical and theoretical investigation" einen wichtigen Beitrag zum Verständnis nichtmanueller Komponenten für die Grammatik von Gebärdensprachen.

Neben dem Erkenntnisgewinn auf der theoretischen Ebene besticht die Dissertation auch methodisch: Sie setzt neue Maßstäbe für die Durchführung, Auswertung und Implementierung empirischer Studien in der Gebärdensprachlinguistik.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2017

 

Dr. Tina Bögel hält eine Rede anlässlich der Verleihung des Wilhelm von Humboldt-Preises  Frau Dr. Tina Bögel  erhält
  den Nachwuchspreis für
  ihre Doktorarbeit "The
  Syntax-Prosody Interface in
  Lexical Functional
  Grammar".
  Die Arbeit entwickelt ein
  Modell der Prosodie-Syntax-
  Schnittstelle, das Fälle 
  fehlender Übereinstimmung 
  zwischen syntaktischer und 
  prosodischer Gliederung 
  überzeugend erfassen kann.
  Das Werk ist beispielhaft in
  seiner Verknüpfung von
  innovativer Modellierung und
  bestechender empirischer
  Analyse.

 

 

 

 

Manuel Kriz dankt für den Wilhelm von Humboldt-Preis

 2016

 

Herr Dr. Manuel Križ  erhält den Nachwuchspreis für seine Doktorarbeit zum Thema "Aspects Of Homogeneity In The Semantics Of Natural Language". 

 

Diese Doktorarbeit entwickelt eine überzeugende Lösung für ein klassisches Problem der Semantik und wendet diese auf neue Phänomenbereiche an. Der große Erkenntnisgewinn, Originalität, formale Präzision und sehr gute Lesbarkeit machen diese Arbeit zu einem hervorragenden Beispiel gelungener sprachwissenschaftlicher Forschung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2015

 

Uta Reinöhl erhält den Wilhelm von Humboldt-Preis von Regine Eckardt

 

 

Frau Dr. Uta Reinöhl erhält den Nachwuchspreis für ihre Doktorarbeit zum Thema "Grammaticization and Configurationality – The Emergence of Postpositional Phrases in Indo-Aryan".

 

Die Dissertation von Uta Reinöhl verbindet in kluger Weise die Methoden und Begriffe aktueller Sprachwissenschaft mit der faszinierenden Frage nach den ältesten  Ursprüngen der indo-arischen Sprachen.

 

Über das fachliche Ergebnis hinaus — eine neue These zum Ursprung der Postpositionen — illustriert die Autorin, wie mit den präzisen Werkzeugen der modernen Grammatiktheorie Sprachwandelprozesse über lange Zeiträume und Sprachfamilien adäquat erforscht und neue Erkenntnisse gewonnen werden können. 

 

 

 

 

2014

 

Preisträger Daniel Gutzmann dankt für die Preisvergabe.

 

Herr Dr. Daniel Gutzmann erhält den Nachwuchspreis für seine Dissertation zum Thema "Use-conditional meaning: Studies in multidimensional semantics".


Seine Arbeit präsentiert eine neue Sichtweise auf Eigenschaften der Bedeutung von Sprache: Sie zeigt, dass Untersuchungen sprachlicher Bedeutungen die wörtlichen Bedeutungen von sprachlichen Ausdrücken, gleichzeitig aber auch stets die Bedingungen für Äußerungen in bestimmten Kontexten betrachten müssen.

 

Daniel Gutzmann schlägt in seiner Arbeit zudem eine Theorie vor, die genau diese Integration zu leisten vermag. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2013

 

Sebastian Bücking erhält den Wilhelm von Humboldt-Preis 2013

 

 

Herr Dr. Sebastian Bücking erhielt einen Preis für seine Doktorarbeit "Kompositional flexibel - Partizipanten und Modifikatoren in der Nominaldomäne". 

 

Die Arbeit verbindet in detailierter Form die Annahmen formaler Syntaxtheorie und der formalen Semantik im Bereich der Nominaldomäne, und führt sie in klarer Weise in einer Analyse  zusammen. 

 

 

 

 

 

2012 

 

Im Jahre 2012 konnten gleich zwei Preise für Nachwuchsarbeiten vergeben werden:

  • Frau Dr. Diana Forker erhielt einen Preis für ihre Doktorarbeit, "A Grammar of Hinuq". Diese Arbeit stellt die Grammatik einer bisher noch wenig beschriebenen Sprache in hervorragender Weise, überaus detailliert und umfassend, dar. Sie ist daher vorbildhaft für die linguistische Feldforschung. 

  • Frau Dr. Annika Herrmann erhielt einen Preis für ihre Doktorarbeit: "Modal Particles and Focus Particles in Sign Languages: A Cross-Linguistic Study of DGS, NGT and ISL". Diese Arbeit stellt in hervorragender Weise dar, wie verschiedene Gebärdensprachen im Vergleich zu Lautsprachen von Modal- und Fokuspartikeln Gebrauch machen. Mit ihrer empirischen Grundlegung und ihren theoretischen Folgerungen ist diese Arbeit vorbildhaft für die linguistische Theoriebildung.

    Die Preisträgerinnen Diana Forker (ganz rechts) und Annika Hermann (2. von rechts) bekommen den Preis vom ersten Vorsitzenden Jürgen Lenerz (3. von rechts) überreicht. Ganz links der Laudator Manfred Krifka (ganz links) daneben der Lebenswerkpreisträger Manfred Bierwisch (2. von links).
    (Von links nach rechts: Manfred Krifka, Manfred Bierwisch, Jürgen Lenerz, Annika Herrmann, Diana Forker)
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